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Schäden - Garten

Wildkaninchen, Füchse und Dachse graben sich Baue und hausen dann unter der Erde in einem mehr oder weniger verzweigten System von Gängen. Die Baue der verschiedenen Arten kann man u.a. unterscheiden an der Größe des Eingangsloches, an den vorhandenen Pfotenabdrücken, Losungen oder auch an der Art, wie der Sand aus dem Bau geschoben wurde.

Der Bau des Wildkaninchens

Der Bau des Wildkaninchens liegt etwa 40- 50 cm unter der Erdoberfläche und verfügt über zahlreiche Gänge sowie Ein- und Ausstiege. Vor vielen Löchern bildet die herausgeschobene Erde einen Haufen. Auf den "Pfaden" zwischen den verschiedenen Ausgängen kann man häufig Losung finden.

Der Fuchsbau

Der Fuchs legt ganz verschiedene Baue an. So kann es auch einfach nur eine Aushöhlung unter einem Stein oder einer Baumwurzel sein. Die ausgegrabene Erde wird am Ausgang nach allen Seiten verstreut, sodass sich ein fächerförmiger Haufen bildet. Der Durchmesser eines Einschlupfes kann 25 cm betragen und mit den Jahren immer größer und ausladender werden. Einen bewohnten Bau erkennt man oft schon am scharfen Raubtiergeruch des Fuchses.

Der Dachsbau

Der Dachs baut einen ähnlichen Bau wie der Fuchs, jedoch meist größer. Vor dem Eingang entsteht oft eine Furche, da der Dachs die Erde weiter aus dem Bau herausschiebt. Vor dem Bau liegen häufig Moos,- Laub- oder Heureste. Der starke Raubtiergeruch fehlt beim Dachs. [1]

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    Wildkaninchen Bau

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    Dachsbau

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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