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Steckbrief Siebenschläfer

Siebenschläfer

Tipps

 

Das können Sie tun, wenn Sie einen Siebenschläfer zum Nachbarn haben:

 

 
  • Tolerieren oder
  • Alle Zugänge zum Dach abdichten. Allerdings erst, wenn sich mit Sicherheit kein Tier mehr im Gebäude befindet!

 

 

Siebenschläfer sind streng geschützt und dürfen nicht getötet oder gefangen werden. Wenn Sie sich zu sehr gestört von Ihrem Untermieter fühlen, holen Sie sich Unterstützung und Rat bei der Unteren Naturschutzbehörde oder Ihrem lokalen Naturschutzverband.

 

 
So können Sie Ihr Grundstück siebenschläferfreundlich gestalten:

 

 
Als eine Ursache für den abnehmenden Bestand dieser Tierart wird das Verschwinden alter Misch- und Laubwälder und die Zunahme eintöniger Nutzwälder angesehen. [1] Sie können etwas für den Schutz des Bilches tun, indem Sie Ihren Garten nischenreich gestalten und einheimische Bäume und Sträucher anpflanzen. Lassen Sie alte knorrige Bäume stehen, da deren Höhlen geeignete Sommerquartiere darstellen. Sie können zusätzlich Nistkästen anbieten. Eine Bauanleitung finden Sie z.B. beim NABU http://www.nabu-schorndorf.de/nsbh011.htm.
Zur Überwinterung eignen sich trockene, kühle Erdhöhlen, Keller oder Geräteschuppen.

 

Beobachtungstipps

 

Da Siebenschläfer nachtaktiv sind und dann in Baumwipfeln herumklettern, ist eine Beobachtung nicht so leicht. Wenn Sie ein Tier in Ihrem Haus haben, können Sie sich mit der Taschenlampe auf die Lauer legen. Aber wie bei allen Wildtieren gilt: Bitte nicht anfassen, auch wenn sich das Tier recht zutraulich zeigt!

 

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Siebenschläfer, Baden-Württemberg, Nachbarschaft, Konflikte