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Steckbrief Wildkaninchen

Wildkaninchen

Tipps zur Sicherung des Grundstücks

Möchte man die Kaninchen im eigenen Garten nicht tolerieren, empfiehlt es sich, die zu schützende Fläche mit einem Drahtzaun zu umzäunen. Der Draht muss dabei mindestens 20 cm tief in die Erde eingegraben werden, da sich die Kaninchen sonst leicht darunter hindurch wühlen. Obstbäume können vor Verbiss geschützt werden, indem man Drahtmanschetten befestigt. Eine Alternative wäre, die betroffenen Gehölze mit Wildverbissmittel zu bestreichen. Dies funktioniert aber nur, wenn die Kaninchen in der Nähe noch genügend unbehandelte Nahrung vorfinden. Um den Garten so unattraktiv wie möglich zu machen, kann man weiterhin Fallobst entfernen oder begonne Baue zuschütten. Dabei muss aber auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass sich kein Tier innerhalb des Baues befindet. [3]

Wildkaninchen verursachen keine irreparablen Schäden an unseren Grundstücken und so könnten wir das Stückchen Wildnis vor der Haustür auch einfach genießen und die scheuen Tiere beobachten.

Beobachtungstipps

Wildkaninchen sind recht leicht zu beobachten. Wichtig ist, dass Sie sich nicht zu sehr nähern, um die Tiere nicht zu verschrecken und den Hund angeleint lassen.

  • Wildkaninchen in einem Stadtpark  » Click to zoom ->

    Wildkaninchen in einem Stadtpark

  • Grabspuren an einem Zaun  » Click to zoom ->

    Grabspuren an einem Zaun

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Wildkaninchen, Baden-Württemberg, Nachbarschaft, Konflikte