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Steckbrief Stockente

Stockente

Mensch und Stockente

 

Im urbanen Raum sind Stockenten meist futterzahm und lassen den Menschen nahe an sich heran. Wenn sich Entenweibchen einen bepflanzten Balkon zur Niststätte auswählen, zeigen sie häufig keine Scheu vor den Bewohnern. [6] Außerhalb des Siedlungsraumes zeigen Stockenten jedoch relativ große Fluchtdistanzen und halten sich vornehmlich auf der Mitte eines Gewässers auf. [3] [8] [9]

 

Ernsthafte Probleme mit Stockenten im Siedlungsraum sind selten. Häufiger kommt es vor, dass besorgte Bürger weitab von Gewässern gefundene Entenküken melden und diese bei Tierschutzverbänden abgeben.
 
Es macht Spaß, Enten zu füttern und man lernt dabei einiges über ihr Verhalten. Allerdings kann es durch die Fütterung zu Wasserverschmutzungen kommen. Wird mehr gefüttert, als die Vögel fressen können, verfault der Rest auf dem Gewässerboden. Dies schadet Fischen und anderen Wassertieren und kann das komplette Gewässer zum "umkippen" bringen. Weiterhin gewöhnen sich die Enten an die Futterstellen und suchen sie zu allen Jahreszeiten auf. Eine mögliche Folge sind verdreckte und verkotete Liegewiesen und Badestellen. In einigen Städten ist das Füttern von Stockenten und anderen Wasservögeln daher verboten.
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    Entenfütterung- macht Spaß, kann aber Tier und Gewässer schaden

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Stockente, Baden-Württemberg, Stadt, Nachbarschaft, Konflikt