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Steckbrief Wildkaninchen

Wildkaninchen

Krankheiten

Wildkaninchen können von diversen Parasiten befallen werden. Dazu zählen verschiedene Milbenarten, Zecken und der Kaninchenfloh, aber auch Bandwürmer, Rundwürmer und Saugwürmer. Auch diverse bakterielle Infektionen können beim Wildkaninchen auftreten. Das können zum Beispiel Infektionen mit Pasteurellen oder Staphylokokken sein.

Wichtig zu erwähnen ist das Myxomatose- Virus. Myxomatose hat einen großen regulierenden Einfluss auf die Kaninchenpopulationen. Das Virus führt in 11 bis 18 Tagen nach der Infektion zum Tod. Die erkrankten Tiere bekommen zahlreiche Schwellungen im Kopfbereich, es entzündet sich die Bindehaut und die Ohren schwellen an. Diese Tiere können sich oft nicht mehr orientieren und bleiben außerhalb des Baus regungslos sitzen. Eine geringe Anzahl der Wildkaninchen entwickeln eine Resistenz gegen das Virus.  Um eine Übertragung des Virus auf Hauskaninchen zu verhindern, können diese mit einer Impfung geschützt werden [2].

Eine weitere Viruserkrankung ist die sogenannte "Chinaseuche" oder auch RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease). Erkrankte Wildkanichen zeigen auffällige Blutungen der Luftröhre, der Lunge und des Bauchraumes. Die Tiere leiden unter Krämpfen und Atemnot bis sie nach 1- 2 Tagen sterben. [3]

© 2017 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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