Schäden - Fraßspuren

Biber benagen Stämme von Laubbäumen in ca. 50 cm Höhe quer zum Stamm von allen Seiten. So entsteht eine eieruhrförmige Einkerbung, die den Baum letztendlich zu Fall bringt. Dünnere Bäume werden auch durch einseitiges Nagen gefällt und kleine Zweige werden mit einem glatten Schnitt abgebissen. Die Schnittstelle ist dabei in einem Winkel von 45°. Die abgebissenen Späne sind bis zu 3- 4 cm breit sowie 10- 12 cm lang. Die etwa 8 mm dicken Zahnspuren sind auf dem Holz deutlich zu erkennen. [1]

Auch Feldfrüchten wie Rüben ist der Biber nicht abgeneigt, wenn sich das Anbaugebiet in der Nähe seines Gewässers befindet.

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

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