Steckbrief Grasfrosch

Grasfrosch

Mensch und Grasfrosch

 

Der Grasfrosch steht weder bundes- noch landesweit in der Roten Liste, er wird jedoch in der Vorwarnliste geführt. Gefährdet ist er hauptsächlich durch den Verlust und die Zerschneidung seines Lebensraums. Entwässerungen und Wasserspiegelabsenkungen gefährden Überwinterungs- und Laichgewässer. Andere Probleme sind fortschreitender Siedlungsbau, Heckenrodungen und intensive Fischwirtschaft. Auch der Mahd fallen viele Frösche zum Opfer. Pestizide gelangen leicht in die Körper der Frösche, da diese eine dünne durchlässige Haut haben.

Die Sicher- und Wiederherstellung des Lebensraums ist der erste Schritt, um den Grasfrosch zu fördern. Eine Möglichkeit ist die Wiedervernässung von Grünland. Außerdem sollten neu angelegte Laichgewässer unmittelbar an extensiv genutzte Sommernlebensräume angrenzen. [1]

© 2020 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

Grasfrosch, Nachbarschaft, Stadt