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Steckbrief Dachs

Dachs

Mensch und Dachs

 

Viele Menschen empfinden das Vorkommen des Dachses in Siedlungsnähe als etwas positives. Der Dachs gilt als starkes, mutiges und schönes Tier und in Kinderbüchern ist häufig vom guten "Meister Dachs" die Rede. [6]

An einigen Stellen kann es jedoch auch einmal zu Konflikten kommen. So ist die Anlage der teilweise ausgedehnten Baue einer Familiengruppe oder eines Clans konfliktträchtig, wenn diese auf private oder öffentliche Grundstücke fällt. Zum einen entstehen dabei Wühlschäden auf Grünflächen oder in Beeten, zum anderen können aber auch Schäden an Gartenhäusern oder Zäunen entstehen, wenn diese untergraben werden [1]. Dazu kommen die frischen Erdaushube vor den Eingängen, die teilweise mehrere Kubikmeter ausmachen können und bei Regen fortgespült werden. Auch befinden sich meist vor dem Bau Latrinen, die stark riechen und Parasiten enthalten können [7]. Je nach Größe des Baus können also große Schäden entstehen.

Ein weiterer Punkt, der problematisch sein kann, ist die Nahrungssuche der Tiere. In Gärten werden Beete durchwühlt oder Früchte aus Sträuchern oder von Bäumen gefressen [3]. Auch die Suche nach Nahrung im Hausmüll oder auf dem Kompost kann für den Hausbesitzer problematisch sein, wenn der Dachs beispielsweise Müllsäcke aufreißt, um an deren Inhalt zu gelangen [7].

→ Wie Sie mit Dachsen im Garten umgehen können, erfahren Sie hier.

  • Dachs am Obstbaum  » Click to zoom ->

    Dachs am Obstbaum

  • Dachs mit Hundefutter  » Click to zoom ->

    Dachs mit Hundefutter

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    Latrinen

  • Eingang zum Dachsbau  » Click to zoom ->

    Eingang zum Dachsbau

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Dachs, Baden-Württemberg, Nachbarschaft, Konflikte