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Steckbrief Graugans

Graugans

Mensch und Graugans

 

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz machte sie einst zum Gegenstand seiner Forschung und auch heute noch dient sie als Studienobjekt in der Konrad Lorenz Forschungsstätte in Österreich. [10] [11]

 

Im Zusammenleben im Siedlungsraum könnte die Übertragung von Krankheiten auf den Menschen eine Rolle spielen, da Graugänse wie alle Vögel mit ihrem Kot eine Vielzahl von Bakterien, Pilzen und Viren ausscheiden. Bei einer Untersuchung von Kotproben im Neckar- Vorland konnten keine für Menschen gefährlichen Keime festgestellt werden, außerdem wird die Infektionsgefahr als gering eingestuft. [12] Neben dem Aspekt der möglichen Krankheitsübertragung ist auch der Ekel der Menschen vor Gänsekot zu beachten. So möchte kaum einer gerne am Strand oder im Stadtpark neben unzähligen Kothaufen liegen. In Bayern wurden verschiedene Maßnahmen wie Umzäunungen oder Schwimmbarrieren in Erholungsgebieten untersucht [14], um ein Nebeneinander von Mensch und Tier angenehm zu gestalten.

 

Immer wieder wird auch von durch Graugänse verursachte Fraßschäden in der Landwirtschaft berichtet, vor allem an Saaten und Kulturen. [13] Dies ist einer der Gründe, warum die Jagd auf Graugänse in Baden- Württemberg erlaubt wurde. Zudem werden wie auch in anderen Bundesländern Maßnahmen getestet, um die Schäden möglichst gering zu halten. So können Überspannungen oder Umzäunungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen Abhilfe verschaffen. [14]
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    Grauganstrupp

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Graugans, Baden-Württemberg, Stadt, Nachbarschaft, Konflikt