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Steckbrief Graureiher

Graureiher

Mensch und Graureiher

 

Als Fischdieb verschrien, wurde der Graureiher lange Zeit intensiv bejagt. [11] In der Barockzeit war er eine beliebte Beute der Falkner. So erlegte allein Markgraf Wilhelm Friedrich von Brandenburg- Ansach Mitte des 18. Jahrhunderts in einem Jahr 160 Reiher. [9]
Heute ist das Zusammenleben zwischen Mensch und Reiher friedlicher. Die meisten Menschen sind beeindruckt von dem anmutigen, langsam dahinschreitenden Vogel- bringt er doch einen Hauch von Wildnis in die Städte.

 

Ernsthafte Schäden verursacht er nur an künstlich angelegten Fischteichen oder Fischzuchtanstalten. Diesen kann durch Abwehrmaßnahmen vorgebeugt werden. Bei Kleinteichen hat sich der Einsatz von Netzen bewährt und bei größeren Gewässern kann eine Überspannung mit Drähten helfen. [12]
In manchen Zoos wird der Graureiher allerdings mittlerweile zur Plage. So nisten im Krefelder Zoo über 60 Brutpaare, welche das Futter der Zootiere stehlen und mit den dort untergebrachten Pelikanen konkurrieren. [13]
© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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Graureiher, Baden-Württemberg, Stadt, Nachbarschaft, Konflikt