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Steckbrief Mäusebussard

Mäusebussard

Lebensraum Land - Lebensraum Stadt

 

Mäusebussarde sind fast überall zu beobachten, sowohl im Tiefland als auch im Gebirge. Insbesondere in den Wintermonaten kann der Mäusebussard häufig an Straßenrändern als Ansitzjäger beobachtet werden. Dabei nutzt er zum Jagen den Grünstreifen am Straßenrand und jagt dort Mäuse und andere kleine Beutetiere. In den letzten Jahren hat der Mäusebussard auch mehr und mehr die Stadtgebiete besiedelt. Hier sind zum Beispiel Hamburg und Berlin zu nennen. Dort werden Parkanlagen, größere Friedhöfe oder ähnliche Grünanlagen als Revier genutzt.

 

Nahrung

 

Der Mäusebussard jagt bevorzugt vom Ansitz aus, nutzt aber auch je nach Situation den Suchflug. Er sitzt ebenfalls auf Feldern und sucht am Boden nach Regenwürmern und Käfern. Auch kann er gelegentlich den sogenannten Rüttelflug durchführen. Seine Hauptnahrung bilden Kleinsäuger, vor allem Feldmäuse. Außerdem nimmt er Jungvögel jeder Art auf, die leicht erreichbar und wenig wehrhaft sind. Totgefahrene Beutetiere werden ebenso genommen. Mäusebussarde sind Grifftöter, haben aber eher schwache Fänge und können daher keine sehr wehrhafte Beute überwältigen.

 

Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen

 

Mäusebussarde sind in der Regel mit einem Partner verpaart. In der Regel wird der Horst in Waldrandnähe erbaut, je nach Gegebenheiten wird auch in Feldgehölzen gebrütet. Ab Mitte März bis April werden im Schnitt 2 bis 4 Eier gelegt. Das Gelege wird dann 33 bis 35 Tage lang gebrütet, bis die Jungen schlüpfen. Die Nestlinge bleiben 42 bis 49 Tage im Horst, danach fliegen die Bussarde aus und werden noch bis max. zehn Wochen von den Altvögeln versorgt. [2]

 

Soziale Strukturen

 

Außerhalb der Brutzeit sind Mäusebussarde recht friedfertig und gesellig. Insbesondere im Winterhalbjahr sind mehrere Individuen gleichzeitig auf Feldern jagend zu beobachten.

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    Mäusebussard

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    Mäusebussard fliegend

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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