Start » Tierarten » Vögel » Nilgans » Biologie

Steckbrief Nilgans

Nilgans

Lebensraum Land - Lebensraum Stadt

 

Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit sind Nilgänse an Gewässern nahezu aller Art anzutreffen. Als Brutgebiete dienen neben Flussläufen und Auen ebenfalls Talsperren, Kiesseen und Regenrückhaltebecken. Nilgänse brüten in Erdlöchern, auf Bodennestern, auf Bäumen sowie in Greifvogelhorsten und Nisthilfen an Gebäuden. [2] [3]
In der Nachbrutzeit sammeln und rasten sie gerne im Uferbereich größerer Gewässer und nutzen umliegende Agrarflächen für die Nahrungssuche.
 

 

Nahrung

 

Nilgänse ernähren sich hauptsächlich pflanzlich von Gräsern, Wasserpflanzen, Sämereien und abgeernteten Getreidefeldern. In geringerer Menge dienen Würmer, Insekten und Schnecken als Nahrung. [1]
 

 

Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen

 

Die Brutzeit der Nilgänse ist in der Regel von April bis August. Es kann auch zu Nachbruten im Herbst kommen, die aufgund der Witterungsverhältnisse jedoch eine geringe Überlebenswahrscheinlichkeit haben. Die 5 bis 12 Eier werden ausschließlich vom Weibchen bebrütet, während das Männchen in der Nähe Wache hält. Nach ca. 30 Tagen schlüpfen die Küken, welche als Nestflüchter schon kurz nach dem Schlupf das Nest verlassen und zum Wasser geführt werden. Die Jungvögel werden nach 70- 75 Tagen flügge, bleiben aber noch mehrere Wochen bis Monate bei den Eltern. [2] [7]
 

 

Soziales Verhalten

 

Nilgänse leben monogam und sehr territorial. Oft besetzt ein Paar sein Revier einen Großteil des Jahres über und reagiert besonders zur Brutzeit aggressiv auf andere Wasservögel. [1] [8]
© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.

Nilgans, Baden-Württemberg, Stadt, Biologie, Lebensraum