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Steckbrief Sperber

Sperber

Lebensraum Land - Lebensraum Stadt

 

Sperber sind in Laubwaldbeständen ebenso anzutreffen wie in Nadelgehölzen. Die Ansiedlung in Städten (z. B. Hamburg, Köln, Krefeld, Nürnberg) in Parks und Friedhöfen ist regelmäßig zu beobachten. Dabei haben sie die Scheu vor dem Menschen verloren und brüten in dessen Nähe.

 

Nahrung

 

Der Sperber gehört zu den sogenannten Überraschungsjägern, denn er jagt hauptsächlich aus der Deckung heraus kleine Singvögel. Auf kurze Distanzen ist er sehr schnell und wendig. Wenn die Situation sich anbietet, fängt der Sperber aber auch kleine Nagetiere.

 

Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen

 

In der Regel wird jedes Jahr ein neuer Horst erbaut. Meist wird das Nest auf einen Nadelbaum in mittlerer Höhe dicht am Stamm errichtet. Der Legebeginn liegt bei Ende April bis Mitte Mai. Dabei werden im Durchschnitt fünf bläulich- weiße Eier mit dunklen Flecken gelegt. Im Schnitt brütet das Weibchen 33 Tage lang bis die Jungen schlüpfen. Die Jungtiere sind ca. 26 bis 30 Tage im Nest und danach halten sie sich mindestens vier Wochen in der Umgebung auf und werden auf das selbstständige Leben vorbereitet. [2]

 

Soziale Strukturen

 

Sperber sind Einzelgänger.

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    Schwanzgefieder komplett

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    Ei

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    Jungvogel

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    Jungvogel

© 2018 Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

www.wildlife.uni-freiburg.de

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